Klára Sedlo | Berge und Seen
  1. Dunkel Hell

BERGE UND SEEN

Ich stelle mir vor, dass in den Bergen, in den hohen Bergen, wo der Mensch schwer hinaufkommt, kleine Räume verborgen sind – sie sind schwer auffindbar und im Inneren findet man auf Wände gezeichnete Symbole, die etwas über uns selbst aussagen. Jeder Mensch findet in solch einem Raum inmitten der Berge etwas anderes.

Ähnlich verhält es sich mit Seen, kleinen Tümpeln in Wäldern oder unter einem Berg. Etwas ist darin versenkt, was wir nicht sehen wollen, wir jedoch sehen sollten.

Es ist meine Parallele zum Bewusstsein des Menschen - auch darin gibt es eine Vielzahl an Orten, die hoch oben in den Bergen oder tief unter der Oberfläche verborgen sind. Und an diesen Orten haben wir einst das versteckt, was uns quält und was wir nicht mehr finden möchten. Und darum ist es gut, in Seen zu blicken und Berge zu erklimmen, und zu versuchen, das Verborgene erneut zu finden.

Die Sonne figuriert dann in den Bildern als das Symbol einer konstanten Hoffnung, die niemals verschwindet.